, Schwarz Thomas

FMK Ausflug zur Teufelsmühle

Am 20.10.2024 war es wieder mal soweit, der FMK unternahm einen Fotowalk in den Schwarzwald, um gemeinsam zu fotografieren, sich auszutauschen und schöne Stunden miteinander zu erleben. Organisiert wurde der Ausflug von Michael Bolch und Rolf Mayer. 

Wie ist die Idee zu diesem Ausflug entstanden? Spulen wir doch mal zurück….   An einem unserer Clubabende kam das Thema Ausflug auf, wovon alle gleich begeistert waren. Die Suche nach einem möglichen Ausflugsziel war dieses Mal einfach, denn Michael Bolch sagte, dass er an der Teufelsmühle im Schwarzwald gewandert ist und das auch eine tolle Location für einen gemeinsamen Ausflug wäre. Alle fanden, das sei eine tolle Idee und es startete eine perfekte Vorbereitung. Es gab einen GPS Track, auf dem man sich die Strecke im Voraus anschauen konnte, es wurde abgefragt, was wir denn gerne dort zu Abend essen wollen und wie wir die Fahrt dorthin organisieren.

Wir starteten bei gutem Fotografenwetter in Grötzingen am Bahnhof, verteilten uns auf die verfügbaren Autos und reisten gen Schwarzwald. Nachdem alle gut an der Teufelsmühle angekommen waren, setzte sich der Pulk von Fotografen langsam in Bewegung. 

Es dauerte nicht lange, bis die ersten Motive in Sicht waren, Waldlandschaften und Pilze. 

Aus der Sicht der FMKler war es so: “Oh, tolle Pilze dort hinten am Baum!” und schon spaltete sich eine kleine Gruppe ab, um die Pilze zu begutachten, den besten Winkel zu finden, etwas Wald um die Pilze herum aufzuräumen und sich dann an das Ablichten der Pilze zu machen. Da das natürliche Licht zur Ausleuchtung nicht optimal war, wurden die mitgebrachten Taschenlampen eingeschaltet, um den besonderen Lichtschein zu erzeugen. Natürlich hilft man sich gegenseitig, einer fotografiert, der andere hält einen Ast auf Seite und der dritte platziert das Licht - und der vierte macht Aufnahmen der drei auf dem Boden Liegenden und völlig ins Pilz-Fotoshooting versunkenen Fotofreunde.

Und wie sieht diese Szene aus der Sicht vorbeikommender Wanderer aus? Ungefähr so: “Oh schaut mal, was sind das für Leute, haben einen großen Rucksack auf dem Rücken, schauen mit einem verwirrten Blick zur Seite, nach links, nach rechts, nach unten, bewegen sich vorsichtig nicht nur auf dem Weg, sondern auch am Wegesrand, bis sich einer mit einem Jauchzer auf den Boden wirft, einen schwarzen Kasten hochhebt, ah, es ist so ein Fotoapparat wie man ihn früher mal hatte, andere folgen ihm begeistert. Moment, was machen die denn da? Ist denn Kehrwoche jetzt auch schon im Wald, und der andere, holt der etwa eine Taschenlampe heraus? Wozu machen die das denn, es ist doch hell genug?” 

“Und jetzt, unglaublich, der auf dem Boden Liegende gräbt sich scheinbar tiefer in den Boden hinein, andere helfen ihm dabei. Sie leuchten ihn an, und was ist das? Ach, es ist doch nur ein Pilz, von denen stehen hier doch genug herum. Anscheinend brauchen diese drei noch etwas Erleuchtung, denn der eine fuchtelt mit seiner Taschenlampe herum, mal von oben, mal von der Seite, mal von unten. Der, der fotografiert, wird immer freudvoller, bis er sagt, yes, ich habe alles im Kasten. Und was machen sie jetzt, sie scheinen die Rollen zu tauschen, denn ein anderer legt sich auf den Boden, dirigiert den mit der Taschenlampe. Na, ich weiß nicht, was die machen, einen Pilz zu fotografieren ist doch ganz einfach!” Er zieht sein Handy aus der Tasche, visiert den Pilz an und drückt ab. “Während diese Fotografen noch auf dem Boden herumliegen, habe ich mein Bild schon gepostet und bekomme die ersten Likes…”

Wenden wir uns wieder unserem Fotoclub zu. Wir sehen viele schöne Motive, verweilen lange bei dem einen oder anderen sehenswerten Motiv und langsam teilt sich die große Truppe auf in viele kleine Grüppchen, die zusammen fotografieren, bis es Zeit wird, zur Teufelsmühle zurückzukehren, denn da wartet unser Essen auf uns.

Angekommen an der Teufelsmühle, sucht sich jeder einen Platz, bestellt Getränke und wartet auf sein vorbestelltes Gericht, was leider wegen eines Missverständnisses sehr lange dauert.

Anschließend ist etwas Eile angesagt, denn es gibt ja noch einen hoffentlich tollen Sonnenuntergang abzulichten. Wie unser Organisationsteam herausgefunden hat, ist der beste Platz dafür der Startplatz der Drachen- und Gleitschirmflieger. Man hat einen tollen Blick von oben ins Tal mit einer sehr fotogenen Kulisse. So heißt es also, die mitgebrachten Stative auszupacken und aufzustellen. Dann die Kameras ausrichten und warten. Der eine oder andere packt dann noch den Grauverlaufsfilter aus, um die Belichtung zu optimieren.

Leider waren einige Wolken gegen uns - aber trotzdem konnten wir interessante Bilder festhalten. 

Als die Nacht allmählich hereinbricht, wird es uns zu kalt und wir beschließen, die Rückfahrt anzutreten.

So vergeht ein abwechslungsreicher und interessanter Tag. 

Vielen Dank an das Organisationsteam Michael und Rolf für ihre tolle Planung und den interessanten Ausflug, den wir sehr genossen haben.

Vielen Dank an Susanne Helmich und Peter Bastian für diesen Text und vielen Dank an Peter Bastian und Michael Bolch für die Fotos.